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15.12.2021

Weihnachten: Fest der Menschwerdung Gottes

An Weihnachten versammeln sich die Christen um die Geburt Christi zu feiern. Foto: Geraldo Hoffmann/pde.

Eichstätt/Ingolstadt. (pde) – Mit feierlichen Gottesdiensten feiern die Christen weltweit das Fest der Geburt Christi am Samstag, 25. Dezember. Im Mittelpunkt steht ein meist festlich gestalteter Gottesdienst zum „Hochfest der Geburt des Herrn“ am Vormittag des 1. Weihnachtsfeiertages. Das Weihnachtsfest beginnt mit dem Vespergebet am Nachmittag des 24. Dezember. Einen besonderen Gottesdienst kennt die Katholische Kirche mit der sogenannten „Christmette“ zur nächtlichen Stunde.

Bischof Gregor Maria Hanke zelebriert das Pontifikalamt zum Hochfest in diesem Jahr am 25. Dezember um 10 Uhr im Ingolstädter Münster. Die Messe wird live im ersten Hörfunkprogramm des Bayerischen Rundfunks (Bayern 1) übertragen. Die musikalische Gestaltung liegt in der Verantwortung der Ingolstädter Münstermusik: Der Münsterchor Ingolstadt unter der Leitung von Regionalkantor Christoph Hämmerl. singt die „Missa in C für Solosopran, Chor und Orchester“ von Johann Ernst Eberlin. Solistin ist Agnes Preis.

Die weiteren für den Eichstätter Dom vorgesehenen Gottesdienste finden aufgrund der Renovierungsarbeiten in der Schutzengelkirche statt. Die Christmette mit Bischof Gregor Maria Hanke beginnt am Heiligen Abend um 22.30 Uhr. Der Eichstätter Domchor singt – begleitet durch ein Ensemble von Instrumentalisten – die „Messe in G-Dur“ von Franz Schubert. Das Sopran-Solo singt Agnes Preis. Die Gesamtleitung hat Domkapellmeister Manfred Faig, an der Orgel spielt  Domorganist Martin Bernreuther, unter anderem „Noel alsacien: Dors bien étant du ciel“ von Alexandre Guilmant und eine Toccata in C-Dur von Arthur Piechler.

Bereits um 14.30 Uhr findet ein Wortgottesdienst mit kleinem Krippenspiel statt, der vor allem für kleinere Kinder gedacht ist. Eine Kinderchristmette mit Krippenspiel ist um 16.30 Uhr geplant. Beide werden musikalisch gestaltet von Sängerinnen der Jugendkantorei am Eichstätter Dom. Domorganist Martin Bernreuther spielt „Concerto del Sig. Tomaso Albinoni“ von Johann Gottfried Walther. In Eichstätt findet außerdem um 18 Uhr eine Ökumenische Christvesper auf dem Residenzplatz statt, sowie bei jedem Wetter um 21 Uhr eine Christmette im Freien vor der Kapelle auf dem Frauenberg.

Am ersten Weihnachtsfeiertag, zelebriert Dompropst Alfred Rottler das Kapitelsamt um 9.30 Uhr in der Schutzengelkirche in Vertretung für Bischof Hanke, der das Pontifikalamt in Ingolstadt hält. Der Domchor singt  die Messe in G-Dur von Josef Gabriel Rheinberger. Orgelnachspiel: „Marcia festiva“ von Marco Enrico Bossi. Um 17 Uhr findet in der Schutzengelkirche eine Pontifikalvesper mit dem Bischof statt, musikalisch gestaltet von einem Ensemble aus Männerstimmen des Eichstätter Domchors (Leitung: Domkapellmeister Manfred Faig). Außerdem spielt Domorganist Martin Bernreuther „Carillon de la Cathédrale de Soissons“ von Maurice Duruflé.

Da der zweite Weihnachtsfeiertag, der 26. Dezember, in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, entfällt das Fest des Heiligen Stephanus. Stattdessen wird liturgisch das Fest der Heiligen Familie begannen, das normalerweise am Sonntag nach Weihnachten vorgesehen ist. Im Kapitelsamt um 9.30 Uhr sind Orgelmusik und Kantorengesänge zu hören. Unter anderem „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ (BWV 662) von Johann Sebastian Bach und Präludium, Fuge und Ciacona in C-Dur von Dieterich Buxtehude. An der Orgel ist die Assistentin des Domkapellmeisters, Deborah Hödtke zu hören, den Kantorendienst übernimmt Domkapellmeister Manfred Faig.

Die Jahresschlussandacht mit Bischof Gregor Maria Hanke beginnt am Silvestertag, 31. Dezember, um 17 Uhr in der Schutzengelkirche.

Eine Übersicht der Gottesdienste rund um Weihnachten und den Jahreswechsel gibt es für die Dekanate Eichstätt, Herrieden, Ingolstadt und Nürnberg-Süd auf den jeweiligen Internetseiten.

Grundsätzlich gelten an den Weihnachtsfesttagen die gleichen Zutrittsregeln wie zu allen Gottesdiensten: Die jeweilige Gemeinde vor Ort entscheidet, ob der Gottesdienst nach der 3G-Regel abgehalten wird. In diesem Fall sind dann alle Geimpften, Genesenen und Personen mit einer aktuellen Testbescheinigung, zugelassen. Im Falle eines Gottesdienstes nach 3G-Regeln gilt keine Obergrenze bei der Teilnehmerzahl. Wenn der Gottesdienst für alle zugänglich ist (also nicht nach der 3G-Regel abgehalten wird), dann ist durchgängig ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten, die Anzahl der zugelassenen Personen ist dann begrenzt. Gottesdienste im Freien können ohne Personenobergrenze abgehalten werden.

Gottesdienste im Dom

Wegen der Domsanierung finden voraussichtlich bis 2023 keine Gottesdienste im Dom statt. Weitere Infos.

Alle Gottesdienste werden bis auf weiteres in der Schutzengelkirche am Leonrodplatz gefeiert. 

Domsanierung

Seit April 2019 laufen umfassende Sanierungsmaßnahmen im Eichstätter Dom. Nähere Informationen.