Bevor man daranging, kindgerechte Erklärtexte für den Dom zu schreiben, musste man einiges beachten: „Unsere Absicht war es, möglichst wenig Jahreszahlen zu verwenden, keine Fremdwörter einzubauen und sehr bildhaft und spannend zu erzählen“, erklärt Lehrer Andreas Graf den Arbeitsauftrag. Entstanden sind zehn Stationen, die unter anderem die Baugeschichte des Doms, die steinerne Willibaldfigur und die Orgel erklären. Letztendlich hat man die Texte auch von der diözesanen Kunsthistorikerin Claudia Grund Korrektur lesen lassen. Fehler sollten sich also in diesem Audioguide nicht finden.
Als besonderen Clou haben sich die Schülerinnen und Schüler eine Art Zeitreise einfallen lassen: Als Führer fungiert kein Geringerer als Willibald selbst, der die Fragen von zwei Kindern beantwortet. Eingesprochen wurden die Texte im Hörfunkstudio der Diözese Eichstätt unter der Leitung von Redakteur Bernhard Löhlein.
So entstand ein rund 20-minütiger Audioguide, der junge Besucherinnen und Besucher auf unterhaltsame Weise durch den Dom führt. „Wir hatten große Freude daran, uns diesem Gotteshaus einmal mit den Augen von Kindern zu nähern. Dabei war es auch für uns sehr reizvoll, in die Geschichte dieses historischen Baudenkmals der Stadt Eichstätt einzusteigen“, sagt die Schülerin Hedda Wisgott, die im Audioguide eines der beiden Kinder spricht. Phil Grunwald, die Stimme des „digitalen Willibald“, hebt vor allem den starken Teamgeist hervor, der die Gruppe während der gesamten Produktionsphase begleitet habe.
Jetzt kann die Entdeckungstour beginnen: Mit Smartphone und Kopfhörern ausgestattet – betreten die jungen Besucherinnen und Besucher den Dom durch das Nordportal – und schon begrüßt sie Willibald persönlich und erzählt von „seinem“ Gotteshaus.









